Anfrage
  • In der Exodus-Lesung am Gründonnerstag heißt es: „In dieser Nacht gehe ich durch Ägypten und erschlage ... jeden Erstgeborenen bei Mensch und Vieh. Über alle Götter Ägyptens halte ich Gericht, ich, der Herr. ... das vernichtende Unheil wird euch nicht treffen, wenn ich in Ägypten dreinschlage.“ Kann „der Herr“, unser Gott, so grausam sein?Gertrud Spors, 63486 Bruchköbel  
  • Warum wird der Ostertermin nicht festgelegt wie das Datum des Weihnachtsfestes? So wie Weihnachten immer am 25. Dezember ist, könnte man doch Ostern auf den letzten Sonntag im März oder den ersten Sonntag im April legen. Ich würde das sehr begrüßen.Heinz Nauels, 47906 Kempen  
  • Wie kann man Kirchensteuer bezahlen, wenn man seinen Wohnsitz in Deutschland hat, aber als Grenzgänger im Ausland arbeitet und keine Steuern in Deutschland zahlt?
  • Wird die evangelische Taufe von der katholischen Kirche anerkannt? Welchen Nachweis muss man dafür erbringen? Wann verlangen Zweifel an der Rechtmäßigkeit der angegebenen evangelischen Taufe eine Wiederholung der Taufe?Karl-Josef Günther, 52531 Übach-Palenberg  
  • Es befremdet mich, dass in der über Jahre sehr stimmig gefeierten Karfreitagsliturgie nun wieder der Kommunionempfang ermöglicht wird. Warum kann die Kirche an diesem Tag, dem Höhepunkt von Jesu Leiden, sich des Empfangs des geschundenen Leibes Christi nicht enthalten? Monika Albert, 65344 Eltville-Martinsthal
  • Bei der Beweihräucherung während des Gottesdienstes besteht Unklarheit. Bei uns wird der Priester zweimal und das Volk einmal beweihräuchert. In anderen Gemeinden ist das doch anders. Wie ist es denn richtig? Gerda Hampe, 31195 Lamspringe-Söhrberga  
  • Bei Besuchen im Fuldaer Land ist mir aufgefallen, dass dort vor Christi Himmelfahrt gehäuft Prozessionen stattfinden. Mir sind die sogenannten Flurprozessionen bekannt, bei denen um gedeihliches Wetter und um eine gute Ernte gebetet wird. Allerdings werden dort in Fulda täglich von Sonntag bis zum Donnerstag am Himmelfahrtstag bis zu vier Altäre aufgebaut, das Allerheiligste wird ausgesetzt. Dieser Brauch ist mir unverständlich. Ingrid Schuster, per E-Mail  
  • Seit ein paar Jahren werden die Messintentionen – die Anliegen, für die besonders gebetet werden soll – als letzte Fürbitte eingebaut, teilweise auch frei formuliert. Aus meiner Sicht könnten die Messintentionen im Hochgebet genannt werden. Ist es in Ordnung und geboten, dass die Messintentionen nur in den Fürbitten genannt werden? Franz Knoop, 38686 Vienenburg  
  • Dreiundzwanzig Teilkirchen gehören zur katholischen Kirche: die lateinische römische Kirche und die unierten Ostkirchen im byzantinischen, alexandrinischen, antiochenischen, chaldäischen und armenischen Ritus. Warum wird der Papst, der doch Oberhaupt aller Katholiken ist, nur von Vertretern der lateinischen Kirche gewählt? Klaus Kegebein, 23553 Lübeck
  • Vor einigen Wochen zitierten Sie das Konzil von Chalkedon: „Jesus Christus sei ‚eine göttliche Person in zwei Naturen‘ ... beide ‚unvermischt, unverändert, ungeteilt und ungetrennt‘“. Die Begriffe „unvermischt“ und „ungetrennt“ stellen für mich aber einen Widerspruch dar.Jürgen Richter, 52477 Alsdorf  

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