07.09.2016

160 Jugendliche und Erwachsene beginnen im Erzbistum Hamburg einen Freiwilligendienst

Das Jahr wird spannend

In Güstrow und Hamburg fanden am 1. und 2. September die Eröffnungstage der Freiwilligendienste im Erzbistum statt. Die Freiwilligen werden in Altenheimen, Kindergärten, in der Jugendarbeit, bei den Medien und in vielen anderen Einrichtungen arbeiten. Dazu gehören auch Bildungsseminare.

Jugendpfarrer Alexander Görke beim großen Kennenlernen im Hamburger Einführungstag der Freiwilligendienste.
Foto: Jan Niklas Cappallo

Die Eröffnungstage geben den Teilnehmern Gelegenheit, viele Menschen kennenzulernen: die anderen Jugendlichen, die Referenten, die Seminargruppe. Und auch die vielen Einsatzstellenleiter und Anleiter lassen sich auf den neuen Jahrgang einstimmen. Der anfänglichen Schüchternheit folgte schnell ein buntes Miteinander. Nach Kennenlern-Aktionen konnten die Jugendlichen die Gottesdienste mitgestalten, in denen die Teilnehmer den Segen von den Jugendpfarrern Johannes Zehe (Mecklenburg) und Diözesanjugendpfarrer Alexander Görke (Hamburg) empfingen. „Man lernt Tag für Tag von den Menschen, die einem anvertraut wurden“, gab Alexander Görke den Freiwilligen auf den Weg.

Auf die Frage, warum sie sich für einen Freiwilligendienst entschieden haben, gab es unterschiedliche Antworten. Für Maximilian Klein geht es neben der Berufsorientierung darum „den Kopf frei bekommen und nicht sofort zu studieren“. Franziskus Vohn möchte „aus meinem gewohnten Umfeld rauskommen und erwachsen werden.“ Auch gab es in diesen Reihen Freiwillige, die nach einem Jahr noch nicht genug hatten. „Es hat mir einfach unglaublich großen Spaß gemacht und der Abschied fiel mir schwer. Da ich noch Zeit habe, bis es ins Ausland geht, hab ich mein FSJ um ein paar Monate zverlängert“, sagte Janina Brüchmann.

Charlotte Kegler, Leiterin des Fachbereichs Freiwilligendienste, sprach sichtlich erfreut zu den 160 Freiwilligen: „Ich freue mich, dass wieder so viele junge Menschen einen sozialen Dienst in katholischer Trägerschaft starten. Es wird ein Jahr voller Veränderung, neuer Arbeitsbereiche und neuer Erfahrungen, bei denen ihr euer gewohntes Umfeld verlassen müsst. Nicht nur ihr, sondern auch die Einsatzstellen und eure Anleiter gehen diesen Weg mit euch und begleiten euch mit aller Kraft.“ Noch gibt es freie Stellen – vor allem in der Altenpflege und der Obdachlosen Hilfe.
Infos unter: www.freiwilligendienste.hamburg

Text u. Foto: Jan Niklas Cappallo