20.11.2019

Erfolge beim Schuldenabbau

Der Wirtschaftsrat hat den Jahresabschluss des Erzbistums Hamburg für das Jahr 2018 gebilligt. Er schließt mit einem Jahresüberschuss von 3,3 Millionen Euro. Dadurch konnte die bilanzielle Überschuldung des Erzbistums Hamburg von 82,6 Mio. Euro auf 79,3 Mio. Euro verringert werden, heißt es in einer Mitteilung des Erzbistums. 

Der geschäftsführende Ausschuss des Wirtschaftsrates (v.l.)Prof. Dr. Rainer Kreuzhof, Michael Roschanski, Generalvikar Ansgar Thim, Dr. Franz-Josef Kirschfink, Erzbischof Dr. Stefan Heße, Dr. Claus-Uwe Jehle und Prof. Dr. Horst Kasselmann.
Der geschäftsführende Ausschuss des Wirtschaftsrates (v.l.) Prof. Dr. Rainer Kreuzhof, Michael Roschanski, Generalvikar Ansgar Thim, Dr. Franz-Josef Kirschfink, Erzbischof Dr. Stefan Heße, Dr. Claus-Uwe Jehle und Prof. Dr. Horst Kasselmann. Foto: Herzig

Generalvikar Ansgar Thim sagte: „Im vergangenen Jahr haben wir erste Erfolge erzielt, um die Überschuldung des Erzbistums Hamburg in den Griff zu bekommen. Das liegt etwa am derzeit noch geltenden Baustopp.“ Thim betonte, dass die anstehenden Inves­titionen in die Schulen und weiteren Gebäude in der Überschuldung nicht enthalten seien. „Wir werden den eingeschlagenen Weg in den kommenden Jahren konsequent weitergehen.“ Als eine wesentliche Aufgabe bezeichnete er es, den Immobilienbestand der Kirche „planvoll zu reduzieren“.

Der Wirtschaftsrat des Erzbistums besteht derzeit aus 33 Mitgliedern, die „in wirtschaftlichen Fragen erfahren sind“, so die Ordnung des Gremiums. Die meisten Mitglieder kommen aus den Pfarreien im Bistum. 

Text: kpi