25.07.2018

Große Vielfalt beim Freiwilligendienst im Erzbistum Hamburg

Genau das Richtige nach der Schule

 

Die FSJ-lerin an ihrem Arbeitsplatz in der Stabsstelle Medien
Leonie von Gönner kennt sich mit sozialen Medien aus.  Foto: Marco Heinen

Dieser Tage geben sich die jungen Leute bei Charlotte Kegler die Klinke in die Hand. Die Leiterin des Fachbereichs Freiwilligendienste des Erzbistums Hamburg hat viele Bewerbungsgespräche zu führen. Denn in Kürze beginnen wieder rund 160 junge Erwachsene im Alter zwischen 16 und 27 Jahren ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) oder einen ebenfalls einjährigen Bundesfreiwilligendienst (BFD). Wobei grundsätzlich auch kürzere Laufzeiten möglich sind.

113 junge Leute haben schon einen Vertrag unterschrieben. „Es lohnt auf jeden Fall, sich zu bewerben. Wir haben noch in allen Regionen Plätze frei. Und wer sich bewirbt, wird auf jeden Fall auch zum Gespräch eingeladen“, verspricht Kegler. Am 5. September wird der neue Jahrgang im Erzbischöflichen Amt Schwerin offiziell begrüßt. Doch auch noch später kann man sein Freiwilligenjahr beginnen.

Etwa die Hälfte aller Stellen ist im Kinder- und Jugendbereich angesiedelt. Dazu gehören Kitas, Grundschulen mit Ganztagsbetreuung, Kinder- und Jugendhäuser, Mutter-Kind-Einrichtungen, aber auch Organisationen der Jugendbildung. Die andere Hälfte sind Pflegestellen in Einrichtungen der Altenhilfe oder auch in Krankenhäusern, wie etwa in Kiel und Eutin.

Die jungen Leute bekommen ein Taschengeld, einen Verpflegungsbeitrag und einen Zuschuss zur Miete. Alles in allem maximal rund 500 Euro. Doch um’s Geld geht es nicht. Leonie von Gönner (18) zum Beispiel ist in der Stabsstelle Medien des Erzbistums tätig, an einem der wenigen „Schreibtischarbeitsplätze“. Sie erstellt den Pressespiegel und unterstützt die Kollegen im Bereich der sozialen Medien. Für sie hat sich das Freiwilligenjahr gelohnt: „Nachdem ich die Schule vergangenes Jahr beendet habe, war ich recht orientierungslos und brauchte eine Pause, um mir bewusst zu werden, wie es für mich weitergehen soll. Für diese Übergangszeit war das FSJ in der Stabsstelle Medien genau das Richtige für mich. Ich konnte den normalen Büroalltag kennenlernen, hatte genug Zeit, um mich nebenbei an Unis umzuschauen und habe tolle Menschen kennengelernt“, so ihr Fazit. 
Infos unter: www.freiwilligendienste-erzbistum-hamburg.de

Von Marco Heinen